Schützenkreis Lübbecke

Mitglied im Westfälischen und Deutschen Schützenbund

Kreiskönigschiessen 02.09.2018 in Frotheim
Altkönig/e/innen 2018

 

Wer wird neuer Kreiskönig?
Majestäten aus Schützenvereinen des Altkreises schießen in Frotheim

Quelle: Westfalenblatt: (ko)
Fotos: Thorben Stevener

Frotheim (ko). Der Schützenkreis Lübbecke hat am Sonntag zum 51. Mal sein Kreiskönigsschießen veranstaltet. Gastgeber war der Schützenverein Frotheim, der in diesem Jahr sein 90-jähriges Bestehen feiert. 27 Altkönige schossen um die Krone im Altkreis.

Für die in diesem Jahr amtierenden 25 Jungkönige war es die 36. Veranstaltung. Für die insgesamt 4500 Mitglieder aller 29 Vereine ist das Kreiskönigsschießen mehr als nur ein Wettkampf. In großer Gemeinschaft wird ein riesiges Volksfest gefeiert.

Der Vorsitzende des Schützenkreises Lübbecke, Karl-Heinz Bollmeier, berichtete vor etwa 1000 jubelnden und gut gelaunten Teilnehmern im Festzelt, dass der Schützenkreis seit 54 Jahren besteht. Bollmeier dankte dem gastgebenden Schützenverein Frotheim, der selbst schon drei Kreiskönige und einen Jungkreiskönig gestellt hat.

Der Vorsitzende des Schützenvereins Frotheim, Gerd-Uwe Schmidt, sagte, dass es ihn und den Verein froh und glücklich stimme, dass Frotheim bereits zum fünften Mal Ausrichter des Kreiskönigsschießen sein durfte.

Nach den Eröffnungsreden wurde es ernst für die Majestäten. Jung- und Altkönige mussten auf 50 Meter Entfernung auf eine Zehner-Ring-Scheibe anhalten. Jeder hatte zwei Probe- und drei Wertungsschüsse. Das Ergebnis wird erst beim Kreiskönigsfest am 27. Oktober und beim Kreisjungkönigsfest am 13. Oktober, beides bei Meier’s Deele, bekannt gegeben.

Jungkönig/e/innen 2018

 
Altkönig/e/innen 2017

1.)Bericht WB 4.9.2017 Heidrun Mühlke
Wer wird neuer Kreiskönig?
Majestäten aus Schützenvereinen des Altkreises schießen in Haldem

Levern/Haldem(WB). Das Leverner Schützenfest ist gerade mal eine Woche her und schon wieder stehen im Stiftsort alle Zeichen auf grün-weiß. Mehr als 1000 Schützen aus dem Schützenkreis Lübbecke haben sich versammelt, um ihre Majestäten beim 50. Kreiskönigsschießen und beim 35. Kreisjungschützenkönigsschießen zu unterstützen.

Ausrichter der Veranstaltung ist zwar der Haldemer Schützenverein gewesen, den geselligen Teil hatten die Grünröcke aber in die Leverner Festhalle verlegt.

Sowieso hätte die Beteiligung kaum besser sein können. Um die Nachfolger von Kreiskönig Andreas Riechert aus Espelkamp und Kreisjungkönig Finn Treichel aus Stelle-Stellerloh zu ermitteln, waren alle 27 Alt- und 26 Jungkönige zur Leverner Festhalle gekommen, um von dort aus in die Haldemer Schützenhalle zu fahren und dort die entscheidenden Schüsse abzugeben.

Frank Martens, Präsident des Haldemer Schützenvereins eröffnete den Reigen der Grußworte, dankte allen Beteiligten für deren Mithilfe an der Großveranstaltung und wünschte allen Teilnehmern eine ruhige Hand und ein sicheres Auge.

Gleichermaßen begrüßte die grün-weiße Gästeschar und die Ehrengäste Schützenkreisvorsitzender Karl-Heinz Bollmeier. »Zwar haben wir im Schützenkreis Lübbecke mit seinen 4360 Mitgliedern leider keine republikfreie Zonen«, merkte er an. Trotzdem erfreue sich der überwiegende Teil der Schützenfeste einer wieder steigenden Beliebtheit. »Viele neue Konzepte kommen zum Tragen - Traditionen sind sicherlich erhaltenswert, doch man sollte auch neue schaffen«, ist sich der Kreispräsident sicher.

Bollmeiers besonderer Gruß richtete sich an die neuen deutschen Meister Rosa Janwlecke aus Offelten und Ludwig Aßling aus Varl, die mit ihrem jeweiligen Bogen in Thüringen in Jena einen überragenden Erfolg mit viel Vorsprung bei mehr als 150 Teilnehmern aus ganz Deutschland erzielen konnten. Ebenfalls grüßte er den Feuerwehrmusikzug Holzhausen II, der die Veranstaltung musikalisch unterstützte.

Stemwedes Bürgermeister Kai Abruszat zeigte sich beeindruckt vom imposanten Bild der aufmarschierten Schützen. »In Zeiten der Verunsicherung sind es gerade die Schützenvereine, die Halt und Orientierung sowie Freundschaft und Traditionspflege bieten«, zollte er dem Schützenwesen Respekt.

Das Kreiskönigsschießen wurde in Haldem zum vierten Mal durchgeführt. Haldem selbst stellte bisher drei Jung- und drei Altkreiskönige. Dieses Mal zeichneten für die Standaufsicht Günter Sprado, Ralf Eikenhorst und als Neutraler Christopher Jantzen verantwortlich.

Nun müssen sich die Majestäten rund acht Wochen lang gedulden. So lange ist das Ergebnis des Kreiskönigsschießens ein wohl behütetes Geheimnis. Die Proklamation des Kreisjungschützenkönigs erfolgt am Samstag, 14. Oktober, in Meiers Deele in Oppenwehe, die des Kreiskönigs am Samstag, 28. Oktober, an selber Stelle. Ausrichter des Kreiskönigsschießens im kommenden Jahr ist der Schützenverein Frotheim.

Jungkönig/e/innen 2017

 

Altkönig/e/innen 2016

1.)Quelle Westfalenblatt 05.09.2016
Wer wird neuer Kreiskönig?
Majestäten aus Schützenvereinen des Altkreises schießen in Varl

Varl/Altkreis Lübbecke(fhe). Es ist ein »königliches Aufgebot« gewesen, wie man es sonst nur sieht, wenn bei Windsors in London geheiratet wird.

Von A wie Alt-Espelkamp bis W wie Westrup haben sich gestern die Majestäten des Schützenkreises Lübbecke nach Varl begeben.

Grund war das von der Schützengilde Varl ausgerichtete Kreiskönigsschießen. Es ist die 49. Auflage. Etwa tausend Schützen fanden sich – als Begleitung ihrer Könige – in dem Zelt ein, wo am Vorabend noch auf Initiative der Schützengilde Varl Schlagerstars wie Anna-Maria Zimmermann und Benny Schnier aufgetreten waren. »So ein Engagement habe ich noch nie erlebt. Das war fantastisch«, sagte Kreisvorsitzender Karl-Heinz Bollmeier die Varler. Rahdens stellvertretender Bürgermeister Willi Kopmann schloss sich diesem Lob an.

2.) Bericht Diepholzer Kreiszeitung 05.09.2016

Varl - Als „tragende Säule des dörflichen Lebens, das die Geselligkeit und Freundschaften fördert“ bezeichnete Wilhelm Kopmann gestern das Schützenwesen. Rund 1 000 Schützenvereinsmitglieder aus dem Schützenkreis Lübbecke waren in Varl zum 49. Kreiskönigsschießen zusammengekommen und lauschten der Rede von Rahdens stellvertretendem Bürgermeister im Festzelt an der Grundschule.

Neben den Grüßen aus Rat und Verwaltung hatte Kopmann auch reichlich Dankesworte im Gepäck. „Eine solche Großveranstaltung lebt vom Engagement der ehrenamtlichen Helfer“, so Kopmann, der sich freute, dass das Schützenwesen in der Region so tief verankert und nach wie vor beliebt ist. Dies würden die Besucherzahlen der diversen Schützenfeste zeigen, ergänzte Karl-Heinz Bollmeier.

Der Vorsitzende des Schützenkreises bedauert zwar, dass es im Kreisgebiet mit den fast 5 000 Schützenkreis-Mitgliedern zwei Republiken gab (Eilhausen und Gestringen-Isenstedt), aber „die Schützenfeste werden mit neuen Konzepten weiterleben“, ist sich Bollmeier sicher. Als weitere Festredner wandten sich zur Eröffnung des Kreiskönigsschießens auch Varls Ortsvorsteher Werner Bredenkötter sowie Kreissportleiter Günter Sprado und Gildemajor Stefan Heitmann an die Schützen und dankten allen Beteiligten für die Mithilfe an der Großveranstaltung. Die Reihenfolge, in der die amtierenden Majestäten nach Abschluss der jüngsten Schützenfestsaison am Varler Schießstand nochmal ans Gewehr traten, wurde per Los zugeteilt.

Nachdem die Schützengilde Varl bereits im Jahr 2004 Ausrichter des Kreiskönigsschießen war und selber bislang zwei Jung- und drei Altkreiskönige gestellt hat, begrüßten die Varler gestern nun also erneut befreundete Vereine. Gemeinsam verbrachten die Schützen mit ihren amtierenden Majestäten vergnügliche Stunden – bei Kaffee und Torte, die von der Damenkompanie der Varler Gilde beigesteuert wurden, sorgten der Spielmannszug Varl und die Renslager für musikalische Unterhaltung.

Für insgesamt 25 Altkönige und 26 Jungkönige heißt es nun abwarten. Denn nach dem gestrigen Schießwettbewerb in Form eines Kleinkaliberschießens unter der Aufsicht der beiden Kreissportleiter Günter Sprado und Ralf Eikenhorst sowie als Neutrale Erika Rühl-Schiplock vom Frotheimer Verein bleiben die Ergebnisse über einen Monat lang streng geheim.

Für die Jungschützen hat das Warten schließlich am Sonnabend, 8. Oktober, ein Ende. Dann wird Schützenkreis-Vorsitzender Bollmeier bei Meiers Deele in Oppenwehe in bewährter Form den neuen Kreisjungschützenkönig und damit Nachfolger von Lani Israel (Schützenverein Drohne) bekannt geben. Die Proklamation des Altkreiskönigs ist sogar noch später – am Sonnabend, 29. Oktober, und wird das Geheimnis um den Nachfolger Günther Sprados (Schützenverein Oppenwehe) lüften.

Als weitere Termine für die Schützen nannte Bollmeier den Bezirksdelegiertentag im Anschluss ans Bezirkskönigsschießen im Kreis Herford (18. September in Enger), das Königinnenpokalschießen (1. Oktober in Sielhorst), das Prinzgemahlschießen (14. Oktober in Westrup) und die Siegerehrung der Sportschützen mit angeschlossener Jugendversammlung (19. November in Oppenwehe).

Das Kreiskönigsschießen, das im kommenden Jahr zum 50. Mal ausgetragen wird, soll laut Karl-Heinz Bollmeier im Jahr 2017 in Haldem über die Bühne gehen. - abo

 

Jungkönig/e/innen 2016

26 amtierende Jungkönige aus dem gesamten Schützenkreis Lübbecke gingen gestern beim Kleinkaliberschießen um die Kreisjungkönigswürde 2016 in Varl an den Start.

 

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